Nicht nur die Tragfähigkeit der Hängematte selbst ist entscheidend. Viel wichtiger ist meistens, dass auch die Pfähle, Karabinerhaken, Wanddübel oder Äste das Gewicht der Personen tragen müssen

Die Tragkraft

Netzhängematten können, aufgrund ihrer besonderen Knüpftechnik, meist ein so hohes Gewicht aushalten, dass sich niemand Sorgen machen muss, sie zerreißen zu können. Hier kann man ohne Probleme zu zweit drin liegen. Erst durch unsachgemäße Handhabung, spitze und scharfe Gegenstände können einzelne Fäden einreißen, was die Tragkraft der Hängematte herabsetzt. Deshalb sollte man immer darauf achten, die Hängematte pfleglich zu behandeln.

Gleiches gilt natürlich auch für die Stoffhängematten, die noch dazu, je nach Webtechnik, verschieden hohe Gewichte aushalten. Bei vielen Anbietern wird die Maximaltragkraft für jede einzelne Hängematte mit angegeben. Oft halten sie Gewichte zwischen 70 und 200 kg aus, was bei weitem nicht an die Netzhängematten heranreicht.

Aber nicht nur die Tragfähigkeit der Hängematte selber ist entscheidend. Viel wichtiger ist meistens, dass auch die Pfähle, Karabinerhaken, Wanddübel oder Äste das Gewicht der Personen tragen müssen. Dies sollte ebenfalls beachtet werden, bevor man sich mit viel Schwung in seine Hängematte plumpsen lässt.

Je straffer gespannt die Hängematte ist, desto mehr Gewicht müssen die Aufhängungspunkte auch aushalten. Deshalb sollte man im Zweifel lieber die Aufhängung etwas lockerer wählen, dabei aber natürlich immer darauf achten, dass der Liegekomfort in der Hängematte nicht darunter leidet.

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